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Masterarbeit – M.Sc. Kai Kißmann

Koordinationsleistungen des Bau‐Projektmanagements bei Infrastrukturvorhaben der Deutschen Bahn AG

Infrastrukturvorhaben sind nicht nur durch ein hoch komplexes technisches System, sondern auch durch komplexe Prozesse geprägt und stehen unter enormem Kosten‐ und Termindruck bei gleichzeitig begrenzten Kapazitäten. Führungs- und Organisationskonzepte des Projektmanagements sollen diese Komplexität beherrschbar machen und ein Projekt erfolgreich abwickeln. Dazu ist ein hoher Koordinationsaufwand des Projektmanagements zu erbringen. Es gibt jedoch bis dato keine gesetzliche Regelung für das Leistungsbild und die Honorierung des Projektmanagers bzw. des Projektsteuerers. Das AHO Heft Nr.9 definiert das Leistungsbild und die Honorierung von Projektmanagementleistungen in der Bau‐ und Immobilienbranche und findet bundesweite Anwendung für Hochbauprojekte. Der Deutsche Bahn Konzern definiert für Infrastrukturvorhaben im Eisenbahnwesen eigene Leistungsbilder der zu erbringenden Projektmanagementtätigkeiten. Der Leistungsumfang bezüglich der Koordination wird dort, sowie in der AHO‐Schriftenreihe des Hefts Nr. 9, jedoch nicht ausreichend definiert. In der Praxis bleibt somit die Frage nach einer klar definierten Leistungsbeschreibung oft ungeklärt. Um jedoch den vertraglich geschuldeten Erfolg der projektleitenden und ‐steuernden Beteiligten zu leisten verfallen diese in die Rolle eines „Kümmerers“. Da das Leistungsfeld der Koordination überproportional mit der Komplexität von Projekten korreliert, ist gerade bei Infrastrukturvorhaben jedoch ein geregeltes und ganzheitliches Leistungsbild zwingend notwendig, um diese vertraglichen Unstimmigkeiten abzuwenden. Was genau „Koordination“ als Handlungsbereich des Bau‐Projektmanagements bei Infrastrukturvorhaben ist und was mit dieser verknüpft ist, wird in dieser Master‐Arbeit systematisch, anhand der Analyse von Praxisbeispielen der Deutschen Bahn AG sowie unternehmenseigenen Leistungsbildern, Verträgen und Vorgaben, erarbeitet. Vertragliche Unklarheiten bezüglich des Umfangs zu erbringender Leistungen sollen dadurch vermieden werden. Durch dieses Vorgehen kann die Differenz der praktischen und der theoretischen Auffassung zu erbringender Koordinationsleistungen aufgezeigt werden, um daraus ein methodisches Koordinationskonzept für Infrastrukturvorhaben am Beispiel der Deutschen Bahn AG zu entwickeln. Durch die neue Definition von „Koordination“ wird der Vorschlag einer Umstrukturierung des Leistungsbildes am Beispiel von Projektsteuerungsleistungen der Deutschen Bahn AG konzipiert und die Aufnahme eines Koordinationskonzeptes in die Projekthandbücher vorgeschlagen. Dieses Koordinationskonzept ist ein Teil einer ganzheitlichen analytischen Projektabwicklung, dem „Verständnis des Projektmanagements“, welche als Zielvorgabe hat, die „Kümmerer-Situation“ des Projektmanagements zu vermeiden und den Koordinationsbedarf zu minimieren. Die Anwendbarkeit des Forschungsergebnisses auch auf andere Projekttypen und das bestehende Leistungsbild der AHO wird abschließend diskutiert.

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2012

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Gründung ZERNA PROJEKTMANAGEMENT GmbH
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Großprojekt Telekommunikation „Glasfaserausbau München“
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2008

Zuordnung Niederlassung Duisburg
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2005

Geschäftsführender Gesellschafter
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2004

Dr.-Ing. Höcker wird Prokurist und Gesellschafter sowie unternehmensweit zuständig für das Ressort Projektmanagement
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2002

Großprojekt Verkehr „S-Bahn-Ausbau München“
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1999

Großprojekt Städtebau „Neue Münchener Adressen“
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1998

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1996

Einstieg von Dr.-Ing. Thomas Höcker in die Zerna, Köpper & Partner GmbH, Bochum
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